Oben steht ein Globus, wie er wirklich aussieht: von weit weg eine schlichte blaue Kugel, fast ganz Wasser. Erst beim Hineinzoomen kommen die Einzelheiten – zuerst die Landesgrenzen, dann die Namen der Länder, angefangen bei den grössten, dann die Hauptstädte und die grossen Flüsse, und ganz zum Schluss stehen die Berge, die Weltwunder und hundert Tiere als winzige Figuren auf der Oberfläche.
Alles, was du dort siehst, kannst du anklicken, und alles, was du anklickst, hat eine eigene Seite. Insgesamt sind es 810 Seiten in zwei Sprachen: Länder, Kontinente, Berge, Flüsse, Weltwunder, Tiere, Rekord-Listen, Warum-Fragen, ein Glossar und vier Quiz.
Jede Länderseite nennt Hauptstadt, Fläche, Einwohnerzahl, Nachbarländer, Sprachen und Währung, zeichnet den echten Umriss des Landes mit markierter Hauptstadt und stellt das Land in Verhältnis: wie gross es gemessen an der Welt ist, wo es unter seinen Nachbarn steht, welche Tiere dort wild leben. Die Berge, Flüsse und Weltwunder sind von Hand geschrieben und einzeln geprüft, mit der Geschichte dahinter und den Fragen, die Kinder wirklich stellen.
Die Warum-Seiten beantworten die Fragen, bei denen Erwachsene gern die Schultern zucken – warum das Meer blau ist, warum es Zeitzonen gibt, warum es Jahreszeiten gibt – jeweils mit dem echten Grund und einem Versuch zum Selbermachen. Die Quiz haben keine Uhr und keine Serie, die reissen kann: Wer eine Frage verpasst, bekommt am Ende den Link zu der Seite, die sie erklärt.
Geschrieben für Kinder von etwa acht bis zwölf Jahren, und so gebaut, dass Neugier allein reicht. Es gibt kein Konto und keine Anmeldung, und gezählt wird nur, wer im Banner ausdrücklich zustimmt. Was du auf dem Globus besucht hast, wird im Speicher deines eigenen Browsers festgehalten und verlässt dein Gerät nie. Es gibt keine Benachrichtigungen, nichts, was über Nacht verfällt, und nichts, was verloren geht, wenn man eine Woche nicht vorbeischaut.
Die Zahlen stammen aus öffentlichen Datensätzen und werden benannt, nicht behauptet: Grenzen von Natural Earth, Länderdaten aus dem ISO-3166-Datensatz, Bevölkerungszahlen von der Weltbank. Wo Quellen sich wirklich uneinig sind – ob der Nil oder der Amazonas länger ist, wie hoch der Mont Blanc mit seiner wechselnden Eiskappe ist –, sagt die Seite das, statt sich für eine Antwort zu entscheiden und so zu tun, als gäbe es keine zweite. Mehr dazu steht auf der Seite über diese Website.