Tier · Indonesien, Thailand, Malaysia
Netzpython
Malayopython reticulatus — so heisst dieses Tier in der Sprache, die Forscherinnen und Forscher auf der ganzen Welt benutzen.
Der Netzpython ist die längste Schlangenart der Welt, manche Tiere wurden über 6 Meter lang gemessen. Er lebt in Regenwäldern, Graslandschaften und an Flüssen in Südostasien.



Bildnachweis: Rushenb (CC BY-SA 2.0) · BurmesePython (Public domain) · FakirNL (CC BY-SA 4.0) · Wikimedia Commons
Wo lebt dieses Tier?
Zuhause: Regenwälder und Grasland Südostasiens.
Wild lebt es in: Indonesien, Thailand, Malaysia, Philippinen, Vietnam, Myanmar.
Schutzstatus der Weltnaturschutzunion: nicht gefährdet.
Steckbrief
Ausgewachsen misst es 3–6 m lang, gelegentlich länger. Es wiegt etwa 25 Kilogramm. Auf dem Speiseplan steht Fleisch.
Die Geschichte dahinter
Netzpythons töten durch Umschlingen: Sie wickeln ihren kräftigen Körper um die Beute und ziehen die Ringe jedes Mal enger, wenn das Tier ausatmet, sodass es nicht mehr einatmen kann, statt Knochen zu zerdrücken, wie oft in Filmen gezeigt. Sie können ihre dehnbaren Kiefer aushängen, um Beute zu verschlingen, die viel breiter ist als ihr eigener Kopf, darunter Hirsche und, sehr selten, Menschen, wobei solche Angriffe äusserst selten sind. Nach einer grossen Mahlzeit beschleunigt sich der Stoffwechsel eines Pythons drastisch, und Herz sowie innere Organe können sich vorübergehend vergrössern, um die Verdauung zu unterstützen, bevor sie danach wieder schrumpfen. Als hervorragende Schwimmer werden Netzpythons manchmal weit draussen im Meer angetroffen und haben Meeresströmungen genutzt, um entlegene Inseln zu erreichen. Obwohl sie weiterhin verbreitet sind, werden sie in Teilen ihres Gebiets stark wegen ihrer Haut und ihres Fleisches bejagt.
Auf dem Globus finden
Netzpython steht als winzige animierte Figur, die atmet und sich umschaut. Von weit weg ist der Planet nur eine blaue Kugel; die Details erscheinen erst beim Hineinzoomen, und dieses hier taucht auf, sobald du nah genug bist. Auf dem Globus öffnen.
Der Ort liegt genau an seinen echten Koordinaten, nicht ungefähr – dieselben Zahlen, die oben in den Fakten stehen. Wenn du die Ebene für diese Art von Ort ausschaltest, verschwindet er wieder; die Knöpfe dafür sitzen rechts am Rand.
Fragen, die Kinder stellen
Wie tötet ein Python seine Beute?
Ein Netzpython zieht seine Ringe jedes Mal enger, wenn die Beute ausatmet, und verhindert so nach und nach das erneute Einatmen, statt sie zu zerdrücken. Diese Methode nennt man Umschlingen oder Konstriktion.
Kann sich der Körper eines Pythons nach dem Fressen verändern?
Ja, nach einer grossen Mahlzeit können sich Herz und Verdauungsorgane eines Pythons vorübergehend vergrössern, und sein Stoffwechsel beschleunigt sich stark, um die Nahrung zu verdauen, bevor beides nach der Verdauung wieder auf Normalgrösse schrumpft.
Sind Netzpythons gefährlich für Menschen?
Netzpythons sind gross genug, um gelegentlich eine Gefahr darzustellen, doch Angriffe auf Menschen sind äusserst selten und betreffen meist sehr grosse Tiere. Sie meiden Menschen normalerweise und jagen lieber kleinere, leichtere Beute.
Woher diese Zahlen stammen
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