Tier · Australien
Tasmanischer Teufel
Sarcophilus harrisii — so heisst dieses Tier in der Sprache, die Forscherinnen und Forscher auf der ganzen Welt benutzen.
Der Tasmanische Teufel ist das grösste fleischfressende Beuteltier der Welt und kommt heute nur noch auf der Insel Tasmanien vor. Bekannt ist er für seinen knochenzermalmenden Biss und laute, kreischende Rufe in der Nacht.



Bildnachweis: Sleeps-Darkly (CC BY-SA 4.0) · Hannah S. Bender , Elizabeth P. Murchison, Hilda A. Pickett, Janine E. Deakin, M (CC BY 2.5) · Ymblanter (CC BY-SA 4.0) · Wikimedia Commons
Wo lebt dieses Tier?
Zuhause: Wälder und Küstenbusch Tasmaniens, Australien.
Wild lebt es in: Australien.
Schutzstatus der Weltnaturschutzunion: stark gefährdet.
Steckbrief
Ausgewachsen misst es bis 65 cm lang, dazu 25 cm Schwanz. Es wiegt etwa 8 Kilogramm. Auf dem Speiseplan steht Fleisch.
Die Geschichte dahinter
Trotz seiner geringen Grösse hat der Tasmanische Teufel im Verhältnis zu seinem Körpergewicht einen der stärksten Bisse aller Säugetiere, kräftig genug, um beim Fressen eines Kadavers Knochen, Fell und alles andere zu zermalmen. Seine erschreckenden Schreie, Knurrlaute und Gähngesten sind meist nur Bluff, um andere Teufel bei einer gemeinsamen Mahlzeit zu vertreiben, statt anzugreifen. Teufel sind vor allem Aasfresser, die tote Tiere im Wald beseitigen, eine wichtige Aufgabe für das Ökosystem. Seit den 1990er-Jahren hat sich eine seltene ansteckende Gesichtstumorkrankheit unter den Teufeln verbreitet und grosse Teile der Population ausgelöscht, weshalb die Art heute als stark gefährdet gilt und im Zentrum grosser Zuchtprogramme steht.
Auf dem Globus finden
Tasmanischer Teufel steht als winzige animierte Figur, die atmet und sich umschaut. Von weit weg ist der Planet nur eine blaue Kugel; die Details erscheinen erst beim Hineinzoomen, und dieses hier taucht auf, sobald du nah genug bist. Auf dem Globus öffnen.
Der Ort liegt genau an seinen echten Koordinaten, nicht ungefähr – dieselben Zahlen, die oben in den Fakten stehen. Wenn du die Ebene für diese Art von Ort ausschaltest, verschwindet er wieder; die Knöpfe dafür sitzen rechts am Rand.
Fragen, die Kinder stellen
Warum heisst er 'Teufel'?
Frühe europäische Siedler nannten ihn Teufel wegen seiner erschreckenden Schreie, Knurrlaute und seines dunklen Fells, die nachts furchteinflössend klangen. Sein Verhalten ist meist nur verteidigender Bluff, keine echte Aggression gegenüber Menschen.
Warum ist der Tasmanische Teufel bedroht?
Tasmanische Teufel sind vor allem wegen einer ansteckenden Gesichtstumorkrankheit bedroht, die sich durch Bisse zwischen Teufeln verbreitet und seit den 1990er-Jahren einen grossen Teil der wilden Bestände getötet hat. Zuchtprogramme schützen heute gesunde, krankheitsfreie Gruppen.
Was frisst der Tasmanische Teufel?
Tasmanische Teufel fressen meist tote Tiere und verzehren fast jeden Teil eines Kadavers, einschliesslich Knochen und Fell, jagen aber auch kleine lebende Beute wie Vögel und Insekten, wenn möglich. Dieses Aasfressen hält die Wälder sauber.
Woher diese Zahlen stammen
Alle Zahlen auf dieser Seite wurden vor der Veröffentlichung einzeln gegen öffentliche Nachschlagewerke geprüft. Wo Quellen sich uneinig sind, steht das im Text.
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