Wobbly Blue MarbleDie Erde, erklärt für neugierige Kinder. English

Tier · Malediven, Mexiko, Indonesien

Riesenmanta

Mobula birostris — so heisst dieses Tier in der Sprache, die Forscherinnen und Forscher auf der ganzen Welt benutzen.

Der Riesenmanta ist einer der grössten Fische im Ozean, mit einer Flügelspannweite von bis zu 7 Metern. Er gleitet durch warme tropische Meere weltweit.

Wo lebt dieses Tier?

Zuhause: Warme tropische und subtropische Ozeane, nahe Riffen und im offenen Wasser.

Wild lebt es in: Malediven, Mexiko, Indonesien, Ecuador, Mosambik.

Schutzstatus der Weltnaturschutzunion: stark gefährdet.

Steckbrief

Ausgewachsen misst es Bis zu 7 m breit. Es wiegt etwa 1 400 Kilogramm. Auf dem Speiseplan steht winzige Lebewesen, die es aus dem Wasser filtert.

Die Geschichte dahinter

Mantas fressen, indem sie Plankton und kleine Fische aus dem Wasser filtern, wobei sie eigenartige lappenförmige Flossen am Kopf nutzen, um beim Schwimmen Nahrung direkt in ihr breites Maul zu lenken. Trotz ihrer Grösse sind sie elegante Schwimmer, die mit langsamen Schlägen ihrer riesigen Brustflossen durchs Wasser «fliegen», und bekannt dafür, ganz aus dem Wasser zu springen, möglicherweise um Parasiten loszuwerden oder zu kommunizieren. Mantas besuchen Putzstationen an Korallenriffen, wo kleine Fische, sogenannte Putzerlippfische, Parasiten und abgestorbene Haut von ihrem Körper picken, eine Beziehung, von der beide Tiere profitieren. Sie haben zudem das grösste Gehirn-zu-Körper-Verhältnis aller Fische und können sich selbst im Spiegel erkennen, ein ungewöhnliches Zeichen von Intelligenz. Mantas vermehren sich sehr langsam und bringen nur alle paar Jahre ein einziges Jungtier zur Welt, was sie besonders anfällig für Fischerei macht, weshalb die Art heute als gefährdet gilt.

Auf dem Globus finden

Riesenmanta steht als winzige animierte Figur, die atmet und sich umschaut. Von weit weg ist der Planet nur eine blaue Kugel; die Details erscheinen erst beim Hineinzoomen, und dieses hier taucht auf, sobald du nah genug bist. Auf dem Globus öffnen.

Der Ort liegt genau an seinen echten Koordinaten, nicht ungefähr – dieselben Zahlen, die oben in den Fakten stehen. Wenn du die Ebene für diese Art von Ort ausschaltest, verschwindet er wieder; die Knöpfe dafür sitzen rechts am Rand.

Fragen, die Kinder stellen

Sind Mantarochen gefährlich?

Nein, Mantas sind sanfte Filtrierer ohne Stachel und ohne Interesse daran, Menschen anzugreifen. Anders als Stachelrochen besitzen sie keinen giftigen Stachel, und Taucher können oft ruhig neben ihnen an Putzstationen schwimmen.

Was fressen Mantarochen?

Mantas filtern Plankton und kleine Fische aus dem Wasser, wobei lappenförmige Flossen nahe dem Maul die Nahrung beim Schwimmen hineinlenken. Ein grosser Manta kann an einem einzigen Tag Dutzende Kilogramm Plankton fressen.

Warum sind Mantarochen gefährdet?

Mantas gelten als gefährdet, weil sie sich extrem langsam vermehren, meist nur alle paar Jahre ein Jungtier bekommen, sodass sich Bestände nur schwer vom Fischereidruck erholen. Sie werden zudem wegen ihrer Kiemenreusen bejagt, die in mancher traditioneller Medizin verwendet werden.

Woher diese Zahlen stammen

Alle Zahlen auf dieser Seite wurden vor der Veröffentlichung einzeln gegen öffentliche Nachschlagewerke geprüft. Wo Quellen sich uneinig sind, steht das im Text.

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